Rechtsradikalismus in der Schule - ein Toleranzprogramm
Jugendliche sind oftmals zeitgeistigen Phänomenen der Polarisierung ausgesetzt. Dies sind vor allem „Entweder-Oder“-Standpunkte oder „Gewinner-Verlierer“-Tendenzen. Die Folge davon sind Ausgrenzungen, Ohnmacht, Gewalt. Auswirkungen zeigen sich in der Einstellung und im emotionalen Ausdruck der Jugendlichen. Die Wahrnehmung und der Ausdruck von differenzierten Gefühlen wie Angst, Wut, Trauer oder Zorn sind oft wenig ausgeprägt.
In gruppendynamischen Übungen und Spielen findet die Auseinandersetzung mit den beschriebenen Emotionen statt. Diese Gefühle sollen erfahren, wahrgenommen und erlebt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts beinhaltet das Erkennen von „Gleichem, Fremden = dem Anderen“. Diese Unterscheidungen sind wesentlich in der Gewaltprävention.
Zielsetzung
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Die SchülerInnen erkennen verschiedene Formen der Gewalt.
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Sie nehmen wahr, dass Konfliktsituationen verschieden angesprochen werden können.
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Sie lernen auf konstruktive Weise, Spannungen aufzufangen und nach Lösungen zu suchen.
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Die SchülerInnen werden sensibilisiert, Anerkennung zu zeigen und anzunehmen wie auch Kritik zu formulieren und zu akzeptieren.
Schwerpunkte
Die Themenschwerpunkte werden auf die spezifischen Anliegen der Lehrperson und der Situation in der Klasse abgestimmt.
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